In Sachen Geld
Neulich war ich zusammen mit Martin beim Einkaufen – wir waren auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für eine Freundin und standen da nun im Supermarkt vor einem langen Weinregal. Da ich kein besonderer Weinspezialist bin, richte ich mich immer nach der Verpackung, wenn mir die Aufmachung einer Weinflasche gefällt, greife ich zu. Martin orientiert sich hingegen am Preis. Plötzlich platze es aus ihm heraus: Es wäre eine Unverschämtheit, wie sich die Preise in den letzten Jahren teilweise vervierfacht hätten! „Sie dir nur die Preise an“, sagte er zu mir und deutete auf eine wirklich teure Flasche Rotwein, „oder hier“, fügte er hinzu und richtete seinen Blick auf das Gemüseregal hinter ihm.
Sparprojekt für eine Woche
Um Martin nicht noch mehr in Rage zu bringen, übernahm ich den Bezahlvorgang an der Kasse. Auf dem Weg zu Tina, dem „Geburtstagskind“, schwelgten wir in alten Zeiten und mahlen uns aus, wie viel Geld heute noch am Monatsende übrig bleiben würde, wären die Preise in der Zeit stehen geblieben. Da kam mir die Idee, für eine Woche so günstig wie möglich zu leben. Gesagt, getan und schon am nächsten Tag begannen wir unabhängig voneinander, die Preise zu vergleichen und, egal was wir benötigten, eine möglichst günstige Alternative zu wählen. Schon auf dem Weg zur Bäckerei überlegte ich, welches Geschäft ich wählen sollte.
Das Fazit des Sparversuches
Die drei Straßen entfernte Tankstelle mit Bistro oder hier, die Bäckerei am Eck? Dann viel mir auf, das „Fremdessen“ grundsätzlich teuer sei – und ließ das Frühstück ausfallen. So ging es nicht nur beim Einkaufen, sondern auch beim Vergleich anderer Selbstverständlichkeiten. Ob Versicherungsvergleich oder hier bei strompreisvergleich.org ein Vergleich der Preise, am dritten Tag des Projektes kam ich zu dem Fazit, dass wir nicht mehr in alten Zeiten schwelgen sollten, denn dies ist viel zu anstrengend.